Was gehört in den Geschirrspüler und was nicht?


Ein Geschirrspüler ist schon eine tolle Sache. Einfach öffnen, dreckige Teller und Tassen reinräumen, aktivieren, wieder aufmachen und saubere Teller und Tassen wieder in den Schrank stellen. Nichts steht schmutzig in der Spüle rum und wassersparend ist es dem Handabwasch gegenüber auch. Doch es gibt ein paar Regeln, die du beachten solltest, denn nicht alle Dinge gehören in die Spülmaschine. Leider musst du manchmal doch auf die maschinelle Assistenz verzichten.

Grundsätzlich gilt: Achte beim Kauf auf das Zeichen „spülmaschinenfest“. Gläser und Kochgeschirr mit diesem Zeichen können ohne Probleme mitgewaschen werden. Ebenso wie alle Edelstahl-Produkte. Dagegen gehören beschichtete Pfannen und Töpfe, verzierte Gläser, Silberbesteck und wertvolle Messer nicht in die Spülmaschine.

Doch es gibt noch eine ganz wichtige Sache, die nichts im Geschirrspüler verloren hat: Holz! Egal ob in Form von Schneidebrettern oder als Griff, Holz musst du unbedingt von Hand spülen. Die Flächen zerfallen mit der Zeit und Leim löst sich von Verbindungsstellen. Immer wieder verirren sich die kleinen Brettchen in der Maschine, teils aus Faulheit, teils auch Unwissenheit. Doch es lohnt sich: Die Haltbarkeit deiner Holz-Küchenutensilien wird deutlich verbessert, wenn du selbst zum Schwamm greifst.

Aber gilt das auch für Plastik, wie Siebe, Schneideunterlagen und Dosen? Aufgrund der modernen Technik, gibt es keine Bedenken, Plastik mit zu waschen. Sie schmelzen nicht und färben auch nicht ab. Plastikgeschirr trocknet aufgrund des Materials schlechter, das ist aber ganz normal und liegt nicht an deinem Gerät.

shutterstock_218515030

Auch das Einräumen der Spülmaschine will gelernt sein. Dabei geht es nicht wirklich um System, sondern viel mehr, dass alle Teller und Tassen gut vom Wasser erreicht werden und die Maschine wenig beladen ist. Da kann es auch schon mal unordentlich aussehen. Alles sollte fest stehen und nicht übereinander gestapelt werden. Tassen und Schalen müssen mit der Öffnung nach unten stehen. Alle Spülarmen müssen frei bleiben und Besteck gehört in den Korb. Wichtig ist vor allem, dass Essensreste vorher im Müll entsorgt werden, sie verstopfen nur unnötig den Abfluss. Solltest du die Maschine nicht gleich anstellen, spüle dein Geschirr kurz mit Wasser aus. So können grobe Sachen schon entfernt werden und trocknen nicht fest an.

Kommt es zu weißen Ablagerungen an Gläsern und Tellern, ist der Kalkgehalt im Wasser Schuld. Deine Maschine muss besser angepasst werden. Die weißen Rückstände lassen sich mit Essig entfernen. Außerdem solltest du regelmäßig Klarspüler und Salz nachfüllen.

Und gehörst du zu den „faulen Einräumern“ und packst auch Holz in die Maschine oder achtest du auch die richtige Zusammensetzung? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

Es gibt 1 Kommentar

Jetzt kommentieren