Studie belegt: Selber Putzen ist genauso schlecht wie Rauchen

Studie belegt: Selber Putzen ist genauso schlecht wie Rauchen


Putzen soll auf lange Sicht genauso schädlich für Sie sein, wie 20 Zigaretten täglich? Klingt vielleicht erst einmal unglaublich, dennoch hat eine Studie der Universität von Bergen in Norwegen dieses Ergebnis erbracht. Studienleiter Oistein Svanes hat dafür eine simple Erklärung: Wenn du dir vorstellst, regelmäßig kleine Partikel von Reinigungsmitteln zu inhalieren, die eigentlich dazu hergestellt werden, verschiedene Oberflächen und nicht deine Lunge zu reinigen, ist das Ergebnis vielleicht weniger überraschend.

Fakten über die Studie

In der Studie mit 6.000 Erwachsenen, die mittels der Daten von European Community Respiratory Health Survey über 20 Jahre untersucht wurden, haben die Forscher Folgendes herausgefunden: Die Lungenfunktion von Frauen, die regelmäßig chemische Putzsprays über den besagten Zeitraum verwendet haben, hat genauso abgenommen, als hätten sie 20 Zigaretten pro Tag über den selben Zeitraum geraucht.

Zudem ist nun erwiesen, dass das Inhalieren von den Chemikalien, die in den Reinigungsmitteln enthalten sind, das Asthmarisiko über die 20 Jahre um 43 % gesteigert hat.

Auch die Lungenkapazität von Männern, die angaben regelmäßig zu putzen, wurde anschließend überprüft. Die Forscher fanden daraufhin heraus, dass sich die Lungenfunktion bei ihnen nicht auffällig verändert hat. Eine Annahme der Forscher für mögliche Gründe dafür ist, dass Männer insgesamt eher seltener als vollwertige Putzkräfte arbeiten und sich so die Bedeutung von „regelmäßigem Putzen“ zu Frauen unterscheidet. Natürlich könnte es aber auch sein, dass Frauen wirklich einfach angreifbarer durch chemische Mittel sind.

Fakt ist, dass das ständige Einatmen von chemischen Partikeln in der Luft, einen langfristigen Schaden an der Lunge verursacht. Vermutlich werden dabei auch die Atemwege geschädigt, sodass nicht nur die Lungenkapazität abnimmt, sondern auch das Atmen per se schwieriger wird.

Folgen für unsere Reinigungskräfte aus der Studie

Unsere Reinigungskräfte werden ohnehin schon dazu belehrt, immer die Fenster bei den Reinigungen zu öffnen. Auch britische Experten sind der Meinung, dass regelmäßiges Öffnen der Fenster bereits einen großen positiven Effekt hat. So wird die Luft während der Verwendung von Putzsprays direkt ausgetauscht. Weiter werden wir zukünftig wohl besser Flüssigkeiten an Stelle von Sprays verwenden, da diese weit aus ungefährlicher zu sein scheinen. Die schädlichen Partikel werden dann nämlich nicht so extrem durch das Sprühen in die umliegende Luft abgegeben. Schließlich werden unsere Mitarbeiter in Schulungen darauf vorbereitet, wie sie gesundheitlich am sichersten arbeiten.

Wenn dir selber Putzen jetzt doch zu gefährlich erscheint, dann lass unsere geschulten Reinigungskräfte das Reinigen deiner Wohnung in Zukunft übernehmen. Diese haben das nötige Fachwissen, um sich auch über das Fenster öffnen hinaus, vor langfristigen gesundheitlichen Schäden zu schützen.
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Ein Anfang wäre jedoch zunächst einmal, dir die Gefahrensymbole auf deinen Reinigungsmitteln anzuschauen und dir ein Bewusstsein dafür zu schaffen oder auf natürliche Hausmittel umzustellen.

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