Saubere Sache: Mit diesen Putztipps schonen Sie Geldbörse und Umwelt


(Quelle: mys / photocase.de)

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Putzmittel bestehen meist aus umweltbelastenden Chemikalien wie Tensiden, Phosphaten und Silikonen, die nicht biologisch abbaubar sind. Doch schon ein wenig Achtsamkeit macht den Wohnungsputz ökologisch verträglicher – und spart zusätzlich Kosten.

In der Küche

Putztipp Nummer 1, um die Umweltbelastung beim Kücheschrubben zu minimieren: Beim Reinigen des Cerankochfeldes sollten die Kochfelder warm sein. Der Grund: Bei höherer Temperatur benötigen Sie weniger Spezialreiniger zum Lösen von Fett und Schmutz. Achtung: Das Kochfeld darf nicht mehr heiß sein – sonst besteht Verbrennungsgefahr! Spülmaschinenreiniger enthalten große Mengen an Phospaten und sind somit aggressiver als die meisten handelsüblichen Spülmittel. Wenn diese Stoffe ins Abwasser geraten, belasten sie die Umwelt. Besonders sperriges Geschirr wie Töpfe und Pfannen können von Hand abgespült werden, damit die Spülmaschine nicht zu oft angeschalten werden muss. Zudem wird leicht verschmutztes Geschirr in der Maschine schon bei 50 Grad sauber und schont auch dadurch die Umwelt. Beim Reinigen des Backofens kann sogar ganz auf gesundheitsschädliche Stoffe verzichtet werden: Statt mit reizenden oder ätzenden Spezialreinigern geputzt zu werden, kann der warme Backofen einfach mit Spülmittel und Wasser ausgewischt werden.

Im ganzen Haushalt

Ein verstopfter Abfluss muss nicht mit Rohrreiniger behandelt werden. Stattdessen wird er auch mit Hilfe einer Saugglocke oder Vakuumpumpe wieder frei – ganz ohne gesundheits- und umweltschädliche Stoffe. Auch fettlösende Reiniger können komplett ersetzt werden. Sie sind meist stark reizend oder ätzend und belasten deswegen die Umwelt. Dabei erzielen herkömmliche Allzweckreiniger oder sogar Spülmittel dasselbe Ergebnis – sie müssen nur länger auf der Verschmutzung einwirken. Anschließend lassen sie sich leicht mit einem Lappen wegwischen.