Reinigungsmittel: abgebildete Gefahrensymbole und ihre Bedeutung

Reinigungsmittel: abgebildete Gefahrensymbole und ihre Bedeutung


Jeder hat sie zu Hause und jeder nutzt sie: Reinigungsmittel. Eigentlich helfen sie dabei, das eigene Heim wieder sauber und zum Glänzen zu bringen. Wobei sie jedoch ganz und gar nicht helfen, ist die eigene Gesundheit zu fördern. Anders ausgedrückt sind die meisten Reinigungsmittel, die man zu Hause hat, schwer gesundheitsschädigend, wenn nicht auf die richtige Anwendung geachtet wird. Um zu wissen, welche Putzmittel gefährlich sind, werden bestimmte Gefahrensymbole auf den Haushaltsreinigern abgebildet. Doch was bedeuten die einzelnen Symbole und welche Folgen kann die falsche Nutzung mit sich bringen? Diese Fragen sollen hier geklärt werden. Wenn du auch wissen möchtest, wofür welche Reinigungsmittel überhaupt genutzt werden, klicke hier.

Die 9 Gefahrensymbole und ihre Bedeutung

Gefahrensymbole und deren Bedeutung
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Allergien, Hautreizungen und Vergiftungen durch Reinigungsmittel

In den meisten Putzmitteln sind Duftstoffe enthalten, die durch ihren guten Geruch zwar das Gefühl von Sauberkeit auslösen, jedoch auch zu Allergien führen können. Auch einige Konservierungsstoffe können Allergien auslösen, weswegen sie teilweise als Gefahrenstoff eingeordnet werden. Beispiele dabei sind die Konservierungsstoffgemische Mathylisothiazolinone, Octylisothiazolinone, Methylchlorisothiazolinone und Benzisothiazolinone.
In vielen Bad- und Desinfektionsreinigern ist Chlor enthalten. Diese solltest du immer besonders vorsichtig verwenden und noch achtsamer dabei sein, dass Reinigungsmittel mit Chloranteil nicht zusammen mit Essigreinigern verwendet werden. Dabei bildet sich nämlich sogenanntes Chlorgas, welches hochgiftig ist.

Generell gilt: Mische nie verschiedene Reinigungsmittel miteinander, denn dadurch können giftige Gase entstehen. Achte auch immer auf eine geringe Dosierung, da durch die Nutzung von Reinigungsmitteln giftige Stoffe freigesetzt werden. Um Hautreizungen zu vermeiden, solltest du beim Putzen auch immer Handschuhe tragen und dir trotzdem danach die Hände waschen und eincremen. Sollte deine Haut mit den falschen Stoffen in Berührung kommen, kann dies zu trockenen und rissigen Stellen am Körper führen oder sogar schwerwiegende chronisch-allergische Hautkrankheiten zur Folge haben. Ebenso gefährlich ist das Einatmen der Gerüche von Putzmitteln, da sich gefährliche Stoffe an den Schleimhäuten und sogar auf der Lunge absetzen können, was Atembeschwerden und sogar Asthma hervorrufen kann. Achte bei der Wahl deiner Reinigungsmittel also immer auf die Rückseite der Verpackung und beachte die Gefahrensymbole. Daran erkennst du, welche Mittel beispielsweise ätzend, gesundheitsgefährdend, reizend oder leicht entzündlich sind.

Warum besonders Schwangere geschützt werden müssen

In einer Schwangerschaft wird nicht nur die werdende Mutter, sondern verschärft auch das im Körper heranwachsende Baby belastet. Über die Atemwege und den Kontakt mit der Haut können schädigende Inhaltsstoffe über die Plazenta bis zum ungeborenen Baby vordringen. Trage also bitte als Schwangere Schutzhandschuhe zum Putzen – nachträgliches Hände waschen reicht nicht aus! Auch solltest du besonders die Nutzung von Sprays vermeiden, da die Stoffe sonst zu leicht in die Atemwege gelangen. Überprüfe also nochmal deine jetztigen Reinigungsmittel und setze gegebenenfalls in Zukunft auf sanftere Produkte oder nutze natürliche Haushaltsmittel. Auch nach der Geburt solltest du darauf achten, dass schädliche Reinigungsmittel vor deinem Kind unzugänglich aufbewahrt werden. Sollte dein Kind oder Baby doch mal einen Reiniger in die Finger bekommen und etwas verschlucken, ruf bitte sofort die Feuerwehr oder die Giftnotrufzentrale des jeweiligen Bundeslandes an. Du fragst dich, wie du Familie und Beruf in Zukunft vereinbaren sollst? Wir haben Antworten.

Unsere Tipps zum richtigen Umgang mit Haushaltsreinigern

  • Verwende chemiefreie Reinigungsmittel ohne Dufstoffe.
  • Tragen Handschuhe beim Putzen.
  • Dosiere möglichst gering.
  • Vermische niemals verschiedene Reiniger.
  • Lasse keine genutzten Putzlappen im Raum liegen.
  • Lüfte immer während und nach dem Putzen.
  • Halte Kinder, Schwangere und auch Allergiker aus frisch geputzen Räumen fern.

Du willst dich den giftigen Substanzen nicht länger so direkt aussetzen oder bist du einfach überhaupt kein Fan vom selber putzen? Dann buche doch bei uns direkt deine persönliche Reinigungskraft und lass dir die Arbeit abnehmen.
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