Putzen 2.0


(Quelle: Morgan / Flickr.com)

(Quelle: Morgan / Flickr.com)

Wie oft hat man sich als Kind in seiner Phantasie einen kleinen Roboterfreund im Stile von R2D2 oder Wall-E gewünscht? Ein treuer Weggefährte und kleiner Helfer, der einem aus jeder misslichen Lage hilft, zum Beispiel wenn die Eltern einen zum Zimmeraufräumen verdonnern. Aber auch als Erwachsene wünschen wir uns manchmal jemanden, der Ordnung ins Chaos bringt.

Teilweise sind unsere Wünsche wahr geworden, denn mittlerweile sind Roboter zu erschwinglichen Preisen auf dem Markt, die uns das Alltagsleben erleichtern können. Seit einigen Jahren sind Putzroboter auf dem Vormarsch. Sie saugen vollautomatisch die Küche oder wischen den Boden. Auch wenn die Technologie noch nicht perfekt ausgereift ist – einen Hauch von Science Fiction holen sie allemal in die Wohnung.

Die Roboter orientieren sich mit Hilfe von Infrarot- und Ultraschallsensoren. So können sie Unebenheiten und Wände frühzeitig erkennen. Außerdem nehmen sie wahr, ob sie sich an einer Kante, zum Beispiel von einer Treppenstufe befinden. Diese Sensorik verhindert das Stürzen der Roboter.

Bei aller Vorfreude: Ganz so lieb und charismatisch wie R2D2 sind die technischen Helfer leider nicht. Geradezu gefühlskalt schleichen sie durch die Wohnung und melden sich lediglich wenn die Batterie leer oder der Staubsaugerbeutel voll ist. Außerdem lassen sich mit ihnen nur große Flächen, aber keine Ecken, Duschen oder Fenster putzen. Erstanden werden kann die künstliche Putz-Intelligenz ab etwa 300 Euro.