Flüssiges Waschmittel vs. Waschpulver – Was ist besser?

Flüssiges Waschmittel vs. Waschpulver – Was ist besser?


Es gibt viele verschiedene Meinungen über das bessere Waschmittel. Die einen schwören auf Flüssigwaschmittel und die anderen nutzen nur die kleinen Waschperlen. Aber worin unterscheiden sich denn nun eigentlich die beiden Arten von Waschmitteln und worin liegen jeweils die Vor- und Nachteile? Diese Fragen klären wir in diesem Beitrag.

Flüssigwaschmittel

Vorteile

Flüssige Waschmittel haben den Vorteil, dass sie leicht zu dosieren sind und nicht das ganze Bad vollkrümeln. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie keine Rückstände auf den Kleidungsstücken hinterlassen. Das zeigt sich besonders bei dunkler Kleidung und Jeansstoffen. Der Grund dafür ist, dass in Flüssigwaschmitteln keine Bleichmittel enthalten sind. Dadurch bleibt die Farbkraft vor allem bei bunter Wäsche und auch dunklen Textilien lange erhalten.

Nachteile

Was auf der einen Seite ein Vorteil ist, kann aber auf der anderen Seite auch als Nachteil gelten: Da flüssiges Waschmittel keine Bleichmittel enthält, können Flecken, die zum Beispiel durch Tee, Kaffee, Rotwein, Gemüse oder Obst verursacht wurden, nicht so gut herausgewaschen werden. Zudem vergraut weiße Wäsche ohne zugeführtes Bleichmittel nach einiger Zeit. Flüssigwaschmittel enthalten zwar optische Aufheller, diese schaffen allerdings keine vergleichbare Qualität an Sauberkeit.

Ein weiterer Nachteil betrifft die Umwelt, denn diese wird durch Flüssigwaschmittel stärker belastet. Der Grund dafür sind die vielfach enthaltenen Tenside, die Bleichmittel ersetzen sollen und als flüssige Enthärter dienen. Zwar ist seit 2005 von der EU-Gesetzgebung geregelt, dass Tenside, die in Waschmitteln und Reinigungsmitteln enthalten sind, vollständig biologisch abbaubar sein müssen. Dieses Gesetz bestimmt allerdings nur, dass die Tenside innerhalb von 28 Tagen zerfallen sein müssen. In der Zwischenzeit belasten diese Stoffe dennoch die Umwelt.

Der letzte Nachteil von Flüssigwaschmitteln ist, dass Konservierungsmittel in ihnen enthalten sind, damit sie länger haltbar bleiben. Diese können jedoch erstens auch die Umwelt belasten und zweitens Allergien bei empfindlichen Menschen auslösen. Deshalb müssen Konservierungsstoffe immer auf den Waschmitteln gekennzeichnet sein.

Waschpulver

Vorteile

Im Gegensatz zu Flüssigwaschmittel braucht Waschpulver keine Konservierungsstoffe, um länger haltbar zu bleiben. Da Bleichmittel im Pulver enthalten ist, wird und bleibt die Wäsche weiß und alle weiteren bleichbaren Flecken werden problemlos entfernt. Bei hohen Waschtemperaturen ab 60 Grad wirken diese auch gegen Bakterien und töten diese ab.
Für Allergiker ist Waschpulver durch die nicht enthaltenden Konservierungsstoffe auch viel verträglicher. Zudem schont es dadurch auch die Umwelt.

Nachteile

Bei einer Überdosierung oder, wenn die Waschmaschine schon etwas älter ist, kann Waschpulver weiße Rückstände auf der Kleidung hinterlassen. Dies ist vor allem bei dunkler Wäsche ärgerlich. Eine regelmäßige Reinigung des Waschmittelfachs und das Nutzen einer Dosierungshilfe kann dabei helfen, dagegen vorzubeugen.
Unser Tipp: Solltest du weiße Flecken auf deiner Kleidung vorfinden, dann lasse die Waschmaschine einen weiteren Spülgang auf einer höheren Temperatur durchlaufen, um die Reste zu lösen.

Waschmittel: Zusammenfassung

Die Nutzung von Waschpulver hat eindeutig mehr Vorteile gegenüber einem Flüssigwaschmittel. Der wichtigste Punkt dabei ist wohl, dass das Pulver nicht unserer Umwelt schadet und besser verträglich für unsere Haut ist. Da es um das Thema Waschen geht, hat die Qualität der Reinigungsleistung natürlich einen genauso hohen Stellenwert. Auch hierbei liegt das Pulver vorn, denn Tests haben ergeben, dass die Wäsche eindeutig sauberer wird, wenn sie nicht mit flüssigem Waschmittel gewaschen wird.
Solltest du dennoch Flüssigwaschmittel nutzen wollen, dann dosiere dieses immer vorsichtig und nach Beschreibung auf der Verpackung. So kannst du allergischen Reaktionen vorbeugen und auch für unsere Umwelt ist es wichtig, auf eine niedrige Dosierung zu achten. Anderenfalls gelangen zu viele der nicht sofort abbaubaren Inhaltsstoffe (Tenside) in das Abwasser, was letztendlich auch Folgen für uns Menschen hat.

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