Die Geschichte der Katzenfotos: Teil 1


Fotos von Katzen in lustigen Posen sind heute beliebter denn je – wohl jeder von uns hat schon mal die berühmte „Lolcat“ gesucht und auch wir von BOOK A TIGER sind natürlich große Fans der witzigen Kätzchen. Doch wer denkt, das Phänomen sei eine Erfindung des Internetzeitalters, liegt daneben: Seit Anbeginn der Fotografie lichten Menschen ihre Haustiere in witzigen Posen und lustigen Kostümen ab. Falls Sie wie die meisten User nicht glauben können, dass die Vorfahren der „Lolcats“ fast 150 Jahre alt sind, kommt hier der Beweis – BOOK A TIGER präsentiert die Geschichte der Katzenfotos.

1870er Jahre

Der Urvater der witzigen Katzenfotos ist wohl Harry Pointer (1822-1889), der fast 200 Fotos von putzigen Kätzchen schoss. Der Brite begann zwar erst mit naturalistischen Fotografien von Katzen, doch schon bald lichtete er seine tierischen Fotomodelle in Kostümen und menschlichen Posen ab. Ein weiterer Trick des Engländers wird auch heute noch gerne genutzt: Pointer stellte schon bald fest, dass selbst unspektakuläre Katzenbilder witzig werden, sobald sie mit einem kleinen Text versehen werden. So kamen die Fotos bei Käufern gut an und schon bald entstanden kleine Grußkarten, die Katzenliebhaber unter anderem zum Jahreswechsel verschickten.

1906

Keine Frage, Harry Pointer hat uns vielleicht das Potential der Stubentiger als Models gezeigt, doch der eigentliche Start der Katzenfotografie ist eindeutig Harry Whittier Frees (1879–1953). Seine eigene Katze war es, die ihn zu tierischen Bildern verleitete: Auf einer Familienfeier setzte der Amerikaner seinem Kätzchen einen Partyhut auf und schon war ein berühmter Tierfotograf geboren.

1929

Für seine beliebten Bilder machte Frees seine eigenen Katzen, Rags und Fluffs, zu Stars. Aber auch die Kätzchen seiner Freunde und Nachbarn schafften es vor die Kamera. Seine süßen Ergebnisse waren nicht nur auf Postkarten verewigt, auch in Kinderbüchern durften seine Fotos nicht fehlen. Seine Erfahrungen bei der Arbeit mit Hunden, Hasen und natürlich Katzen verschriftlichte der Amerikaner schließlich in einem Buch: Unter dem Titel „Animal Land on the Air“ aus dem Jahr 1929 ist nachzulesen, welche Tiere sich vor der Kamera besonders eignen. Kleiner Tipp: Auch für Free waren Kätzchen natürlich die eigentlichen Stars, schließlich hätten sie das größte Ausdrucksvermögen.

Fazit

Fast 150 Jahre lang kursieren schon Katzenbilder in der Welt, doch noch immer können wir Menschen nicht genug von den Stubentigern bekommen. Aber das ist auch kein Wunder, denn mal ganz ehrlich: Wer könnte diesem treuen Blick widerstehen?

Hier kommst du zu Teil 2 der Geschichte der Katzenfotos.

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