Die fünf schmutzigsten Orte in Ihrer Wohnung

Die fünf schmutzigsten Orte in Ihrer Wohnung


Wenn Sie an den schmutzigsten Ort in Ihrer Wohnung denken, kommt Ihnen bestimmt gleich die Toilette in den Sinn. Doch tatsächlich befinden sich auf Ihrer Klobrille erstaunlich wenige Bakterien. Nur rund 100 Mikroorganismen tummeln sich auf einem Quadratzentimeter! Der Grund ist simpel und logisch: Auf dem Toilettensitz ist es den kleinen Tierchen viel zu trocken. Sie bevorzugen feuchtere Gebiete in Ihrer Wohnung. Außerdem wird ihnen dieser Ort viel zu häufig geputzt. Dagegen sind die folgenden fünf Flächen die reinsten Bakterienschleudern:

1. KÜHLSCHRANK

Wenn Sie denken, dass die Bakterien durch die Kälte getötet werden, liegen Sie falsch. Denn sie vermehren sich auch zwischen Obst und Käse sehr gut – nur etwas langsamer. Im Kühlschrank sollten daher immer Temperaturen von höchstens sieben Grad herrschen. Pro Quadratzentimeter gibt es im Kühlschrank elf Millionen Mikroorganismen. Also 110.000 Mal so viel wie auf einem Toilettensitz. Um das einzugrenzen, sollten Sie regelmäßig alte Lebensmittel aussortieren und nicht schimmeln lassen. Ebenso sollten Sie die Rückwand und das Gemüsefach putzen. Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, wie Sie Ihren Kühlschrank am besten reinigen können, dann gibt Ihnen BOOK A TIGER hier eine Anleitung!

2. TÜRKLINKEN

Wann haben Sie zum letzten Mal Ihre Türen sauber gemacht? Noch nie? Sollten Sie aber. Denn die Flächen an Türklinken und Lichtschalter sind bei Bakterien beliebter als beispielsweise die Arbeitsflächen oder Schneidebretter in der Küche. Die Keimdichte ist dort also extrem hoch und Infekte können so sehr leicht übertragen werden. Am besten mit Desinfektionsmittel und einem Einwegtuch oder auch mit speziellen Desinfektionstüchern gründlich wischen. Falls Sie Mehrwegtücher zum Reinigen benutzen, ist es wichtig, diese danach bei 60 Grad zu waschen, bevor sie wieder benutzt werden. Übrigens, noch ein Mythos: Türklinken aus Metall sind nicht keimfreier als Plastikgriffe. Beide sollten Sie regelmäßig sauber machen.

3. SPÜLSCHWAMM

Spülschwämme und Geschirrtücher bieten einePutzschwamm neun idealen Nährboden für Bakterien. Denn dort ist es eigentlich immer feucht und es kleben Essensreste im Stoff. Deshalb können hier Schimmelpilze besonders prächtig gedeihen. Bis zu rund 120 Millionen Mikroben nehmen die Schwämme und Tücher pro Milliliter Wasser auf. Diese werden dann beim Wischen auch noch in der ganzen Küche verteilt. Deshalb sollten Sie es auch unbedingt vermeiden, mit Ihrem Spülschwamm andere Stellen in der Küche zu putzen. Schwämme müssen regelmäßig ausgetauscht werden, am besten wöchentlich. Handtücher gehören bei 60 Grad in die Waschmaschine und Bürsten können in der Spülmaschine mitgewaschen werden.

4. ABFALLEIMER

Der Abfalleimer ist ein Paradies für Bakterien. Es ist dunkel, feucht und es gibt Nahrung im Überfluss. Hier bilden sich schnell Pilze in ihrer ganzen Vielfalt. Am besten sollten Sie den Eimer, vor allem den Bio-Abfall, täglich leeren und auch regelmäßig auswaschen. Falls Sie im Besitz eines Plastikeimers sind, verwenden Sie hier keine allzu scharfen Substanzen und auch keine hohe Konzentration, da diese Reinigungsmittel das Plastik sonst porös machen könnten. Ein fataler Fehler, der sich jedoch einfach vermeiden lässt, ist das direkte Entsorgen des Abfalls in den Eimer, ohne das Verwenden einer Mülltüte. Also immer schön Mülltüten verwenden, damit sich die Bakterien nicht am Eimer selbst festsetzen können.

5. ABFLÜSSE

In den Abflüssen von Küche und Bad sammeln sich Essensreste, Hautschuppen und Haare an, die für Keime perfekt sind, da sie nicht gleich in den Untiefen der Rohre verschwinden. Daher sollten Sie die Spüle und den Abfluss gründlich reinigen, denn es befinden sich dort rund 400.000 Mikroorganismen pro Quadratzentimeter. Um den chemischen Abflussreinigern aus dem Weg zu gehen, können Sie einfach 4 Esslöffel Backpulver in den Abfluss geben und eine halbe Tasse Essig nachschütten. Beide Stoffe reagieren miteinander, wobei es heftig sprudelt und schäumt. Nach ca. einer Stunde spülen Sie mit heißem Wasser nach und befreien so Ihren Abfluss von dem gelösten Dreck.

Tiger-Tipps:

Besonders anfällig für Bakterien und Keime sind auch Make-up-Utensilien und ihre Behälter. Nur wenige reinigen ihre Kosmetikschwämme regelmäßig. Pudelwohl fühlen sich die Mikroorganismen auch in den Ritzen Ihrer Tastatur und auf der Computermaus. Auch die sollten Sie regelmäßig desinfizieren.

Um möglichst viele Keime loszuwerden und Krankheiten zu vermeiden, müssen Sie Ihre Hände mit lauwarmem Wasser und Seife 20-30 Sekunden lang waschen – vor allem auch auf dem Handrücken und unter den Fingernägeln. Für unterwegs eignen sich kleine Flaschen mit Desinfektionsmittel.

Putzen Sie regelmäßig diese Orte in Ihrer Wohnung? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare!

 

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