Die 7 größten Beziehungskiller: Darüber streiten Paare am häufigsten

Die 7 größten Beziehungskiller: Darüber streiten Paare am häufigsten


Von Luft und Liebe allein kann der Mensch nicht leben. Selbst schwer verliebte Paare lernen diese Lektion schnell. Auch das Bundesamt für Statistik hat davon eine Ahnung. Demzufolge endet nämlich fast jede dritte Ehe in einer Scheidung – von gar nicht erst registrierten Lebenspartnern natürlich ganz zu schweigen. Doch woran liegt das eigentlich? Höchstwahrscheinlich daran, dass zwischen Herzrasen und Schmetterlingen im Bauch auch ein Minenfeld potentieller Beziehungskiller liegt. Zum Entschärfen listen wir Ihnen die meistgenannten Probleme und Themen auf, über die sich Paare streiten – und hoffentlich genauso oft versöhnen.

1. Unterschiedliche Prioritäten

Wenn Hobbys, Freunde oder die Arbeit unverhältnismäßig oft der Beziehung vorgezogen werden, dann ist Krach vorprogrammiert. Denn hierin äußert sich oft eine unterschiedliche Prioritätensetzung zwischen beiden Partnern. Und die Beziehung leidet auch konkret darunter, wenn der eine weniger Zeit in sie zu stecken gewillt zu sein scheint als der andere. Doch auch unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie genau nun die Zeit zu zweit aussehen soll, bietet Zündstoff. Entsprechend drehen sich einer Umfrage des Dating-Portals eliteparner.de zufolge 33% der Beziehungsstreitigkeiten um Freiraum vs. Nähe, 29% um die Freizeit- und Wochenendgestaltung und 11% um Hobbys. Dies betrifft übrigens sowohl frisch verliebte als auch alteingesessene Paare gleichermaßen.

2. Stress im Beruf

Auch der Stress im Beruf kann die Beziehung gefährden. Wenn bis Montag eine wichtige Präsentation fertig werden oder ein Partner bis spät in die Nacht Überstunden machen muss, schränkt das nicht nur die wertvolle Zeit zu zweit ein. Wer zudem ständig gestresst ist, ist auch leichter reizbar. Und wer leicht gereizt ist, erlebt schnell Frust, den er oder sie schließlich am Anderen auslässt. Am meisten betroffen sind hierbei natürlich die der Person am nächsten Stehenden, also die Partner oder Ehegatten. Und dann werden aus Mücken schnell Elefanten, denn auch kleine Streits haben nach einer stressigen Woche Potential zum großen Krach.

3. Haushaltsfragen

Beziehungskiller HaushaltDer Alltag birgt seine Tücken, auch zwischen zwei sich Liebenden. Meist beginnen Konflikte in diesem Bereich eigentlich ganz harmlos. Doch beispielsweise unterschiedliche Auffassungen von Sauberkeit und Ordnung können die Harmonie schnell aus dem Gleichgewicht rütteln. So lässt sie zum Beispiel überall ihre Sachen liegen, während er die Küche hinterlässt, als wäre eine Bombe eingeschlagen. Und plötzlich zählen sich beide gegenseitig auf, wie oft er schon den Müll rausbringen oder sie schon seine verstreuten Socken aufsammeln musste. Am Ende geht es dann immer um die faire Aufgabenverteilung im Haushalt und beim Putzen. Wer bei BOOKATIGER.com bucht, kann sich aber immerhin diesen Streit leicht ersparen.

4. Schlechte Angewohnheiten

Nachforschungen der Tageszeitung Die Welt zufolge geht es bei 42% der Streitigkeiten zwischen Partnern allgemein betrachtet um schlechte Angewohnheiten. Die Socken nicht ordentlich in den Wäschekorb zu schmeißen gehört dabei sicherlich mit dazu. Doch auch Laster wie Rauchen oder nachts ständig das Licht anzulassen sind nervig. Problematisch wird’s jedoch erst dann, wenn deswegen statt einfacher Beschwerden vorwiegend Vorwürfe auf der Tagesordnung stehen. Vorwürfe suchen nämlich den Fehler im Charakter oder in den Intentionen der Beschuldigten. Dann hat derjenige die Zahnpastatube deswegen nicht ordentlich zugedreht, weil er schlampig und seinem Partner gegenüber achtlos ist. Besser ist es jedoch, dem Angeklagten durch konstruktive Kritik eine faire Chance auf Besserung zu geben.

5. Die lieben Schwiegereltern

Hier ist sich der Großteil aller Statistiken überraschend einig: Zu durchschnittlich 20% aller Fälle sorgen die lieben Schwiegereltern oder Eltern für Uneinigkeit in der Beziehung. Die Gründe hierfür sind so vielseitig wie Schwiegereltern es sind. Meist geht es jedoch um die Missachtung von Grenzen durch die Schwiegereltern oder Eltern oder auch um die Häufigkeit von spontanen Familienbesuchen. Dann kann es nämlich passieren, dass ein Partner dies als unnötige Einmischung in das Leben des Paares empfindet oder eine Bevormundung durch die ältere Generation vermutet. Hier gilt es in jedem Fall, Grenzen zu ziehen und diese auch deutlich zu kommunizieren.

6. Erziehung der Kinder

Prioritätensetzung, Putzgewohnheiten oder das Einmischen durch die Schwiegereltern – bei der Kindererziehung kommen alle in der Vergangenheit vermeintlich bewältigten Themen unweigerlich wieder auf. Immerhin möchte man den Kindern nicht nur die wichtigsten, sondern auch die richtigen Werte im Leben vermitteln. Dass sich Eltern dabei selbst keineswegs immer einig sind, ist klar. Statistiken des Internetportals Statista zufolge drehen sich demnach 32% aller Auseinandersetzungen von Paaren um Differenzen bei der Kindererziehung. Bevor sich die Partner jedoch bei dem Thema gegenseitig ausspielen, empfiehlt sich sowohl zugunsten der Beziehung als auch der Familie eine ruhige und klare Herangehensweise.

7. Sex und Intimität

Ein in vielerlei Hinsicht heißes Thema ist überdies die Sache mit dem Sex und der Intimität. Haben wir nun zu wenig oder zu viel? Häufig fühlt sich bei der Beantwortung dieser Frage aber mindestens eine Partei unter Druck gesetzt oder meint, zu kurz zu kommen. Eine Einigung erscheint jedoch mitunter deswegen so schwierig, da das Thema Offenheit und Einfühlungsvermögen zugleich erfordert. Für viele reflektiert außerdem das gemeinsame Sexleben auch den emotionalen Zustand der Beziehung. Körperliche Unaufmerksamkeit wird dann schnell mit abnehmender Zuneigung gleichgesetzt und es werden Liebesbeweise gefordert. Bisherige Studien ergaben, dass sexuelle Unzufriedenheit in 80 Prozent der Fälle das Motiv für einen Seitensprung darstellt. Dies betrifft Frauen und Männer gleichermaßen.

Tiger-Tipps: Kommunikation und Verständnis

Jedes Paar unterscheidet sich und folglich aKommunikation und Verständnisuch die Streitfaktoren innerhalb der Beziehung. Doch egal, um welche Probleme es sich handelt: Kommunikation ist ein wichtiger Bestandteil für eine funktionierende Partnerschaft. Die Devise, dass Kommunikation das A und O sei, kennt wohl jeder – aber wer setzt sie im Alltag auch wirklich um? Nehmen Sie sich einmal in der Woche Zeit für ein Beziehungsgespräch, bei einem schönen Abendessen zum Beispiel. Lassen Sie die letzten 7 Tage Revue passieren: Wie war Ihre Woche und die Ihres Partners? Gibt es berufliche oder private Dinge, die einen von beiden belasten? Hören Sie Ihrem Gegenüber genau zu und versuchen Sie, sich in seine Lage zu versetzen, denn gegenseitiges Verständnis kann so einige Missverständnisse und Streitigkeiten vorbeugen. Reden Sie auch offen über Ihre eigenen Gefühle, Wünsche und Erwartungen. Nur so kann Sie der Andere verstehen und versuchen, sich dementsprechend zu verhalten. Bei Ihren Vorstellungen sollten Sie sich und Ihren Prinzipien natürlich möglichst treu bleiben – aber ohne die Bereitschaft zu Kompromissen wird es schwierig, vernünftige Lösungen für beide Seiten zu finden. Wichtig für einen harmonischen und wirkungsvollen Austausch ist neben einer offenen Aussprache und konstruktiven Kritik auch die Betonung von positiven Punkten. Versuchen Sie, den Alltagsstress und die kleinen Macken des Partners mal außen vor zu lassen und besinnen Sie sich wieder auf das Wesentliche: Was schätzen Sie an Ihrer besseren Hälfte am meisten? Warum haben Sie sich beide ineinander verliebt? Lassen Sie es Ihren Partner wissen! Lob, Komplimente und ein paar warme Worte haben schließlich noch keinem geschadet. 😉

Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Beziehung und unternehmen Sie mal wieder etwas gemeinsam! Lästige Hausarbeiten sollten dabei keine Rolle spielen, denn diese können Sie auch einfach einer zuverlässigen Putzhilfe von BOOK A TIGER überlassen – und stattdessen die freien Stunden zu zweit genießen.

Welcher Beziehungskiller ist Ihrer Meinung nach am schlimmsten? Und wie lautet Ihr ultimativer Beziehungstipp? Hinterlassen Sie uns gerne einen Kommentar.

 

 

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