Diese 8 Fehler machst du beim Wäschewaschen immer wieder

Diese 8 Fehler machst du beim Wäschewaschen immer wieder


Egal ob es grad schnell gehen muss und du dein weißes Lieblingsteil noch schnell mit deiner Jeans waschen musst, oder du vergessen hast, deine Hose aus der Kochwäsche zu entfernen – mach es nicht! Löcher in Shirts, eingelaufene Hosen und vergilbte Weißwäsche sind das Resultat von deinen hastigen Fehlern. Und diese Fehler machen wir trotzdem immer wieder. Oder wusstest du, dass du Handtücher nie mit Weichspüler waschen solltest und deine Badesachen nicht in die Maschine gehören? BOOK A TIGER hat die häufigsten Fehler beim Wäschewaschen entlarvt und gibt dir hier Tipps für die Zukunft.

Grundsätzlich solltest du immer die Hinweise des Herstellers beachten. Und das gilt sowohl für deine Waschmaschine, als auch für deine Wäsche. Es gibt meist eine genaue Beschreibung, welche Menge an Waschmittel für welchen Schmutzgrad ausreicht. Und auf den Schilder in deiner Kleidung findest du einen Hinweis, bei wie viel Grad deine Wäsche zu waschen, ob sie nur per Hand gewaschen werden sollte oder sie nicht in einen Trockner gehört.

Fehler 1: Zu viel Waschmittel verwenden

Der häufigste Fehler ist wohl zu viel Waschmittel zu verwenden. Wenn du nicht auf die richtige Dosierung achtest, kann es zwei schwerwiegende Auswirkungen haben. Zum einen können Rückstände deine Maschine verschmutzen und mit der Zeit können sich so Bakterien und Schimmelpilze bilden. Und das kann zudem zu Reaktionen auf deinem Körper führen. Rötungen treten auf, deine Haut juckt und Allergien entstehen. Jeder Körper reagiert übrigens unterschiedlich auf verschiedene Arten von Waschmittel. So gibt es Menschen, die generell allergisch auf Weichspüler reagieren. Teste also sorgsam und kontrolliere dich und deine Waschmaschine. Grundsätzlich gilt dennoch: weniger ist mehr!

Fehler 2: Die Waschmaschine vollstopfen

Du solltest deiner Maschine auf keinen Fall zu viel zumuten. Es gibt unterschiedliche Größen von Waschmaschinen und unterschiedliche Gewichtangaben. Da du aber sicherlich nicht erst noch einmal deine Wäsche auf die Waage stellst, gilt eine Faustregel: Eine Handbreite sollte zwischen deiner Wäsche und der oberen Trommeldecke noch Platz haben. Alles andere überfordert deine Trommel nur und die Kleidung kann nicht richtig geschleudert werden oder wird zu schwer. Außerdem wird sie nicht richtig durchgewaschen und somit wird auch nicht richtig sauber.

Fehler 3: Alle Farben zusammen waschen

Es kann so einfach sein: Alle Kleidungsstücke nehmen und in die Maschine packen. Doch du solltest deine Wäsche wenigstens nach der 3-Farb-Methode trennen: Weißes, Dunkles und Buntwäsche sollten stets getrennt gewaschen werden. Dunkle Stoffe solltest du am besten auf links waschen und später auf den Trockner verzichten, damit die Farbe nicht ausbleicht. Häng sie zum Trocknen einfach auf einen Bügel oder auf einen Wäschetrockner auf. Findest du weiße Schlieren auf deiner dunklen Wäsche, liegt es wahrscheinlich daran, dass sich das Waschpulver nicht richtig aufgelöst hat. Und das ist wahrscheinlich das Ergebnis von Fehler 1 oder Fehler 2. Weiße Wäsche bleibt auch nur leuchtend, wenn du sie mit anderer heller Wäsche wäschst. Bekommt sie einen leichten Grauschleier und weist Verfärbungen auf, hilft das Wundermittel Natron. Füge ein Päckchen einfach zum Waschmittel hinzu und schon hast du wieder glänzendes Weiß.

Fehler 4: Unterwäsche nicht in Wäschesack zu geben

Feine Wäsche, wie Unterwäsche oder Strumpfhosen, können beim Waschen durch andere Kleidung leicht kaputt gehen. Durch ein Wäschenetz kann dies umgangen werden, da sich der Beutel wie eine Hülle zum Schutz um die Wäsche legt. Zu den zu schützenden Materialen gehören Seide, Satin, Gardinen oder auch Wolle. Kleidung mit besonders wertvollen Aufnähern oder Applikationen brauchen ebenfalls einen Schutz bei der Wäsche. Gerade BHs haben spezielle Bügel und Metalle, die nicht nur selbst kaputt gehen können, sondern auch andere Kleidungsstücke leicht verletzten können. Außerdem kann sich der Verschluss ganz schnell in der Trommel verhaken. Ein Wäschesack ist hier dringend nötig!
Übrigens kann bei öffentlichen Waschsalons ein Wäschenetz ratsam sein. So kannst du umgehen, dass deine Wäsche mit der Trommel in Berührung kommt.

Fehler 5: Alle Stoffarten gleich waschen

Gerade im Herbst und Winter holen wir unsere warmen Daunenjacken und Bettdecken wieder aus dem Schrank und waschen sie noch einmal kräftig durch. Aber vorsichtig: Die Daunenfeder verklumpen leicht und sind nicht mehr flauschig. Der Profi-Tipp: Ein zusätzlicher Waschgang, der die Waschmittelreste vollständig entfernt. Daunenjacken und Steppdecken plustern auch im Trockner wieder richtig auf. Wer keinen Trockner hat, sollte überlegen seine Decken im Waschsalon oder bei Experten zu waschen. Im Waschsalon gibt es große Trommeln und Trockner. Ein zusätzlicher Tennisball im Trockner verhindert ebenfalls ein Verklumpen.

Wichtige Kleidung, wie zum Beispiel Hemden, feine Blusen oder Anzüge solltest du besser auch in die Reinigung geben. Die Reinigungsmittel werden mit dort auch mit hartnäckigen Flecken fertig und du bekommst die getrocknet und gebügelt wieder zurück.

Weiße Jeans bestehen oft aus einer Baumwolle-Elastan-Mixtur und dürfen nicht mit normalen Bleichmitteln behandelt werden. Du darfst deine weiße Jeans nur mit farbschonenden Bleichmittel bearbeiten, wenn die normale Wäsche nicht ausreicht.

Fehler 6: Bikini und Badehose in der Waschmaschine waschen

Leider gehören deinen Badesachen vom letzten Strandurlaub nicht in die Waschmaschine. Auch nicht in einem Wäschenetz oder im extra Schonwaschgang. Den Geruch vom Chlor und Salzwasser bekommst du mit ein bisschen Essig wieder raus. Ansonsten ist es am besten, wenn du deinen Bikini und deine Badehose per Hand mit Leitungswasser ausspülst. Und weder Waschmittel, noch Weichspüler haben dabei etwas zu suchen.

Fehler 7: Handtücher mit Weichspüler waschen

Bei Kochwäsche ist es wichtig, die Maschine nicht zu überladen und die höchste Temperatur zu wählen. Aber Achtung: Achte auch immer auf die Waschangabe für dein Produkt! Verzichte zusätzlich auf Weichspüler und Trocknertücher bei Handtüchern. Sie mindern die Saugfähigkeit der Handtücher.

Fehler 8: Einen Entkalker verwenden

Grundsätzlich solltest du auch deine Waschmaschine selbst nie vergessen. Nach den ganzen Bleichmitteln, Weichspülern und Co., solltest du sie ab und zu auch mal putzen. Reinige sie mit normalen Maschinenreiniger. Schimmelbildung kannst du mit etwas Chlorbleichmittel, das du einmal bei hoher Temperatur durchlaufen lässt, bekämpfen. Entkalker sind übrigens heutzutage nicht notwendig. Die meisten Waschmittel enthalten schon ausreichten Enthärter. Diese Produkte sind also völlig überflüssig!

Waren diese Tipps hilfreich für dich? Oder kennst du noch weitere typische Fehler, die man gerne beim Wäschewaschen macht? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare!

Es gibt 2 Kommentare

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  1. 1
    Stofftiger

    Hey tolle Tipps. Die habe ich mir erstmal alle notiert und Punkt 2 habe ich mir sogar direkt hinter die Ohren geschrieben. Das werde ich wohl nie lernen 🙂

    LG
    Stofftiger

  2. 2
    Clara

    Super Beitrag, vielen Dank! Wäschenetze ersparen mir wahnsinnig viel Zeit im Alltag. Vor allem beim sortieren der Socken.

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